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Schauplätze der Weltkulturen
Byzanz
Ein Film von Sabine Klauser
58 Minuten - EB - Farbe - 16:9
Sender/Auftraggeber: Bayerischer Rundfunk
Byzanz - dieser Name beschwört ein Jahrtausend Geschichte. Er wurde zum Symbol für sagenhaften Reichtum - für prachtvolle Paläste und üppig ausgestattete Kirchen und für die Tradition des östlichen Christentums.
Konstantinopel, das heute Istanbul heißt, ist der zentrale Schauplatz unseres Films. Hier lag das politische, kulturelle und religiöse Zentrum des Byzantinischen Reiches.
Es ist die einzige Stadt der Welt, die sich über zwei Kontinente erstreckt nur getrennt durch eine Meeresenge, den Bosporus. Diese strategisch bedeutsame Lage erkannten schon vor mehr als 2500 Jahren die Griechen, die auf dieser Landzunge das antike Byzantion gründeten. Doch erst als der römische Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert n. Chr. diese kleine Siedlung zur Hauptstadt seines Römischen Reiches machte, wurde die Stadt zu dem, was sie heute noch ist: eine Weltstadt. Unter dem Namen Konstantinopel prägte sie die Geschichte des östlichen Mittelmeerraumes und galt in West und Ost als unumstößliches Zentrum der christlichen Kultur.
Von den über 500 Klöstern und Kirchen, die Konstantinopel im Mittelalter besaß, sind nur einige wenige erhalten.
In unserem Film wollen wir immer wieder die Geschichte mit der Gegenwart verknüpfen. Wir nutzen die Bilder von den Basaren in der Altstadt Istanbuls, wo Teppiche, Gewürze, Schmuck und Seide verkauft werden, um den Prunk und Reichtum der alten Handelsstadt Konstantinopel wieder aufschimmern zu lassen.
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